Ich bin meine
eigene Galeristin
Viel zu lange dachte ich, dass ich erst dann eine echte Künstlerin bin, wenn meine Bilder in einer Kunstgalerie ausgestellt werden.
Dann würde meine Arbeit endlich von der Gesellschaft als mehr als nur ein "Hobby" anerkannt werden, mehr sein als nur Zeitverschwendung (Ich könnte ja auch was mit Zahlen machen und "wirklich Geld verdienen").
Ich höre jetzt auf damit, darauf zu warten, eröffne meine eigene Galerie und erkläre mich selbst zur echten Künstlerin. Hiermit bist du eingeladen, dich umzuschauen und für dich selbst zu entscheiden, ob meine Welt dir gefällt (Denn auch du brauchst keinen Galeristen, der dir sagt was gut sei und was nicht. Du kannst selbst spüren, was dich bewegt).


Der Fuchs, so fern im Dämmerlicht,
Er ist’s, der mir die Heimat verspricht.
Tag und auch Nacht, sie sollen vergehen,
Will nur dort in deiner Mitte stehen:
Erde, Mutter, Leben mein,
Will ewig und immer deines sein.
So suche ich, suche ich weiter dich,
Vielleicht, nur vielleicht finde ich dann auch mich.





Siehst du den Wald zu Ende gehen
Wohin der Falke bald schon fliegt
Wo Winde sich im Tanze drehen
Will wissen, was dahinter liegt.
Lass uns die alten Wege gehen
Den Staub in ferne Länder tragen
Und bis wir einst das Ende sehen
Den Blättern nach die Winde jagen
Durch Regen und Stürme will ich tanzen
Im Licht der Dämmerung will ich mich drehen
Mein Herz in diese Erde pflanzen
Und endlos durch die Wälder gehen
Lass uns den höchsten Berg erklimmen
Den, der nach den Sternen greift
Und durch die tiefsten Meere schwimmen
Bis in uns das Alter reift
Durchwandern wir dann letzte Haine
Und hat der Tod dein End gebracht
So lege deine Hand in seine
Und tanze mit ihm durch die Nacht

